die krise heißt kapitalismus

Am 20. März haben etwa 3 Dutzend Leute in und vor der Filiale der »Commerzbank« in der Heiligengeiststraße gegen Kapitalismus und für eine solidarische Gesellschaft demonstriert. Die »Commerzbank« weigerte sich jedoch überraschenderweise, den DemonstrantInnen Geld zur Sozialisierung zur Verfügung zu stellen und so gab es dann noch eine kleine Spontandemo durch die Innenstadt. Konkreter Anlass war wohl das aktuelle »Krisenmanagment« der Bundesregierung, welche u.a. mit ihrer staatlichen Finanzunterstützung für Banken mal wieder die Kosten der Krisen, die Verluste der Unternehmen und Banken, auf die Mehrheit der Menschen abgewälzt, um die privaten Profite zu garantieren. Zahlen sollen weiterhin die Menschen im globalen Süden, die Lohnabhängigen, Erwerbslosen und RentnerInnen.


1 Antwort auf “die krise heißt kapitalismus”


  1. 1 Administrator 21. März 2009 um 17:54 Uhr

    NWZ, 21.3.09:

    Demonstration in Innenstadt gegen Finanzkrise

    OLDENBURG – Gegen die aktuelle Krisenpolitik und die staatliche Finanzunterstützung für Banken haben am Freitag gegen 13.40 Uhr etwa 35 Leute in der Innenstadt demonstriert. Die Gruppe, die von der Polizei der linken Szene zugerechnet wird, verteilte Flugblätter in einer Bank und auf der Straße.

    Von der Heiligengeiststraße aus zogen die Demonstranten mit einem großen Transparent bis zum Rathaus am Markt. Mehrere Polizisten begleiteten den nicht angemeldeten Protestumzug. Nach Angaben der Polizei verlief die friedliche Aktion ohne besondere Zwischenfälle.

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